Das Jugendkulturzentrum Glad-House ist als Eigenbetrieb der Stadt Cottbus organisiert. Gegründet wurde der Betrieb 1990 in den Gemäuern des alten Cottbusser Stadtcasinos, in DDR-Zeiten war es das "Klubhaus der Jugend". Seither versuchen wir als Schnittstelle von Kultur, kultureller Bildung und Jugendarbeit Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu organisieren. In vergleichbarer Tradition zu den Soziokulturellen Zentren der alten Bundesländer sollen sich junge Menschen rezeptiv und produktiv die vielfältigen, genre- und spartenübergreifenden Möglichkeiten von Kinder- und Jugendkultur aneignen können, um so an der Entwicklung eines offenen, demokratischen und pluralistischen Gemeinwesens teilzuhaben. Dass diese öffentliche Aufgabe öffentlicher Förderung bedarf, ist eine Tatsache, die von vielen in Politik und Verwaltung anerkannt wird. Unterstützung kommt seit Jahren vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, ohne die viele Angebote nicht realisierbar wären. Zunehmend helfen auch Unternehmen und Bürger der Stadt bei konkreten Projekten - nicht nur mit finanziellem Engagement. All denen Dank, die konkret oder ideell helfen, unterstützen und verstehen, dass Förderung öffentlicher Jugendkultur Investition in Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft bedeutet.
Unsere Betriebssatzung ist für jedermann öffentlich einsehbar.
Für die Organisation unseres kulturellen Angebotes haben wir den Betrieb in drei eigenständige Kulturbereiche gegliedert, die natürlich eng zusammenarbeiten und nicht selten gemeinsame Aktivitäten entfalten. Die Kulturwerkstatt P12 ist eine Einrichtung der kulturellen Bildung. Das Obenkino widmet sich vorrangig, aber nicht nur, der Filmarbeit, das Veranstaltungsbüro ist für den Musik- und Theaterbereich (und einiges mehr) zuständig. Nicht zu vergessen unsere Kneipe, die weit mehr anzubieten hat, als nur geistige und weniger geistige Getränke.